Über das Projekt

Theatre for Dialogue ist ein Projekt von Stadt.Raum.Gestalten e. V. (www.stadt-raum-gestalten.de) in Kooperation mit dem Forumtheater Leipzig e. V. (www.forumtheater-leipzig.de). Wir verstehen Forumtheater als Methode, um gesellschaftliche Fragen und Konflikte aus Alltag, Quartier und Stadtentwicklung auf die Bühne zu bringen und Räume zu eröffnen, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und neue Handlungswege erprobt werden können. 

Unsere Arbeit baut auf den Erfahrungen der Quartiersbühne Leipzig auf, in der seit 2022 Konflikte rund um Nachbarschaft, Stadtumbau und soziale Veränderungen szenisch verhandelt wurden. Diese Erfahrungen haben gezeigt, wie stark theaterbasierte Formate Beteiligung bereichern können: sie machen komplexe Themen erfahr- und besprechbar und regen Perspektivwechsel an. 

Aktuell entwickeln wir diese Ansätze weiter.  

Mit unseren Formaten gehen wir an Alltagsschauplätze: dort, wo Konflikte entstehen, werden sie auf die Bühne gebracht. Im Nachbarschaftszentrum oder Jugendclub, im Seniorencafé oder Kleingartenverein. Statt abstrakter Diskussionen zeigen wir konkrete Szenen, in die das Publikum eingreifen kann. Ziel ist es, Konflikte als Ausgangspunkte für gesellschaftlichen Austausch zu nutzen – und dabei auch Gefühlen einen Raum zu geben, die in anderen Dialogformaten schwieriger Raum finden. 

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

Das Projekt umfasst:

  • Aufführungen zu aktuellen Konflikten in Quartieren, Nachbarschaften und Städten,
  • Offene Proben, bei denen Interessierte Forumtheater, Bildtheater sowie die introspektiven Methoden des Regenbogens der Wünsche selbst ausprobieren und trainieren können,
  • Weiterbildungen und Workshops für alle Interessierten, speziell auch Fachkräfte aus Stadtentwicklung, (Demokratie-)Bildung, Sozialarbeit, Theaterpädagogik und Konfliktmediation.
  • Ausschreibungen für Kommunen, die mit Konflikten in der Stadtentwicklung arbeiten und neue Dialogformate erproben wollen