Weggehen und Zurückkehren

Stella hat es direkt nach der Schule weg vom sächsischen Lande in die Stadt nach Leipzig verschlagen. Auch wenn sie ihr Zuhause fest im Herzen trägt, kann sie sich eine Rückkehr heute nicht mehr vorstellen.

Beim jährlichen Grillfest der Familie trifft sie damit jedoch auf Unverständnis: die Eltern hoffen auf eine Rückkehr nach dem Studium. Die Tante lebt mit gutem Beispiel vor, wie es ist, zurückzukehren. Und auch die alte Liebe hofft auf Stellas Neuanfang auf dem Lande. Und natürlich kommt es zum Streit - wie immer.

Mit diesem interaktiven Theaterstück möchten wir unser Publikum zu einem Gespräch einladen: ein Gespräch über die Entscheidung zu Gehen – und die Entscheidung zu bleiben. Und der Frage, wem wir uns zugehörig fühlen – und was es dafür braucht. Alle dürfen mitdiskutieren – aber niemand muss.

Unser Projekt möchte die komplexen sozialen und emotionalen Aspekte der Abwanderung aus ländlichen Regionen in Ostdeutschland beleuchten. 

Unsere Gruppe besteht nicht aus ausgebildeten Schauspielenden, sondern aus Menschen, die die Erfahrung des Weggehens und/oder Zurückkehrens kennen. Sie kennen die damit verbundenen Schwierigkeiten und Konflikte – und tragen sie auf die Bühne, um Gespräche ermöglichen zwischen denen, die gegangen sind und denen, die geblieben sind. Und zu erkunden, was uns verbindet.

Interaktives Theaterstück
Dauer: ca. 120 Minuten
Ab 15 Teilnehmende

Gern kommen wir mit diesem Stück zu Ihnen!

Gefördert von